Freitag, 21. März 2014

San Francisco (Part 2), Lake Tahoe & Muir Woods

Der erste Ausflug, der Anthony mit uns unternommen hat, war sicher ein erstes Highlight. Es war kurz vor sechs Uhr abends, als wir in das Boot stiegen, dass uns um die Insel Alacatraz fahren sollte. Die Aussicht auf die Golden Gate Bridge und die in warmes rot getünchte Stadt war atemraubend. Im kleinen Italien vom SF, North Beach, assen wir eine fast italienische Pizza und Gelato. Er nahm uns später am Abend mit aufs Dach des Hyatt Hotel von dem man bestens auf die Bay Bridge, die vielen Hochhäuser und das Ferryhouse sah.
Am nächsten Tag waren wir vorallem mit dem Auto unterwegs. Wir sahen die verschiedensten Quartiere von SF und den beeindruckend grossen Golden Gate Park. Ich habe vollkommen vergessen, dass ich noch in der Stadt war. Er nimmt sicher ein Viertel der Breite der Stadt ein und ist sicher auch etwa 7 bis 10 Blöcke(= Häuserblöcke) lang. Es hat mehrere See,  Museen und viel Platz zum spazieren oder Sport machen. Auch dazu gehört der Japanese Tea Garden, dem wir einen Besuch bestatteten.
Später fuhren wir bis ans östliche Ende des Gartens, wo der Pazifik anfing. Der nächste Stopp waren die Twin Pikes oben auf einem der hōchsten Hügel und mit dem wunderbaren Überblick über die ganze Stadt assen wir unsere Sandwiches.
Am Nachmittag fuhren wir zur Golden Gate Bridge und liefen bis zum ersten Pillar. Bald mussten wir aber schon zurück nach Hause, weil Anthony hatte uns Tickets für das Warrior Game besorgt. Die Warriors sind das Basketballteam von San Francisco. Das Spiel war allerdings etwas ausserhalb von SF in Oakland. Wir nahmen zuerst ein Taxi und dann die BART (eine Art Metro).
Taxis sind sehr billig da und darum manchmal sehr viel praktischer als der Bus, obwohl der auch ziemlich verlässlich ist und es sehr viele Linien hat. Schlussendlich waren wir aber viel zu Fuss unterwegs, weil die Stadt ist nicht unendlich gross. (Was Sinn macht, weil sie ist ja so ziemlich von Wasser umgeben.
Das Warriors Game war eine super Erfahrung. Die Stimmung war wie elektrisch aufgeladen im riesigen Stadium, obwohl es nicht einmal ein besonders wichtiges Spiel war. Leider verloren wir, aber wir genossen das riesige Tramtram auch so sehr.
Am Samstag Morgen machten wie uns auf den Weg vier Stunden nach Lake Tahoe zu fahren, wo seine Eltern ein Ferienhaus besitzen. Ron und Lupi sind beide super nett und sie fuhren uns noch zu ein paar Aussichtspunkten über den Lake Tahoe. Es ist wirklich ein riesiger See und anscheinend hält er so viel Wasser, dass ganz Kalifornien mit etwa 25 Zentimeter Wasser bedeckt wäre.
Am Abend kamen noch zwei Freunde von Anthony zum Essen und alle halfen beim kochen. Es gab Abalone eine Spezialität, die Anthony selber gefangen hatte. Matilda und ich kochten ein grosses Risotto. Wie hatten ein sehr gemütlichen Abend alle zusammen.
Am Sonntag früh machten wir uns auf den Weg zurück nach Pataluma, wo Rons Mutter Virginia lebt. Ihr lediger Name war Cincera. Oder "sinserra" wie sie es aussprechen. Sie ist ein wundervoller Mensch und auch mit ihren 87 Jahren noch topfit. Sie hat sich sehr gefreut mich kennen zu lernen, obwohl es gerade eine etwas schwierige Phase ist, da ihr Mann Charlie vermutlich bald sterben wird. Aber sogar er zeigte ein grosses Lächeln als er uns sah.
Ich lernte noch den Rest der Malnati-Cincera Familie kennen und wir sassen alle zusammen in ihrem schönen Garten neben ihren eigenen Schafen.
Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg zu den Muir Woods, der bekannt für seine riesigen Redwoods ist.
Wir wanderten gute zwei Stunden in dem beeindruckenden Wald, bevor wir zurück in die Stadt fuhren. Kurz bevor wir die Abzweigung über die Golden Gate Bridge nahmen, gingen wir zu einem Hügel von dem man die beste Aussicht auf die Brücke hat. Von dort  beobachteten wir den Sonnenuntergang im etwas nebligen Pazifik. Etwas später tauchte dann der Vollmond fast hinter der Stadt auf. Eine so schöne Abendstimmung habe ich schon lange nicht mehr gesehen.
Wir blieben am Montag und Dienstag noch bei Anthony, obwohl er arbeiten musste. Doch wie Anthony so ist (er hat unendlich viel Energie!) unternahm er auch noch etwas mit uns nach seiner Arbeit. Am Montag waren wir in P... mit bester Sicht auf die erläuchtete Stadt und am Dienstagabend waren wir an seinem Baseballgame in der Nachbarschaft. Ansonsten waren das unsere Ausruhetage, die wir dringend gebraucht haben.
Weil am Mittwoch (19.3) ging es schon weiter in den Yosemite NP mit Kim. Der Bericht folgt bald...
Übrigens dürft ihr gerne unten kommentieren bei Bemerkungen, Fragen oder was auch immer ihr sagen wollt:)

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